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Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 29. Dezember 2017 um 16:05 Uhr

Rückblick 2017: Krebs, Depression, kaputte Umwelt

Neue Waffen gegen Krankheiten und Angst vor Folgen des Klimawandels

Depression: Das war 2017 ein wichtiges Thema (Foto: flickr.com/ryan melaugh)

Depression: Das war 2017 ein wichtiges Thema (Foto: flickr.com/ryan melaugh)

Wien (pte/28.12.2017/09:00) Auch im Jahr 2017 hat das Thema Krebs die Welt der Forschung am stärksten beschäftigt. Dabei wurden nicht nur wichtige Risikofaktoren identifiziert, sondern auch "neue Waffen" und Therapieansätze gegen die Krankheit vorgestellt. Ähnliche Erkenntnisse gab es auch zu Alzheimer und Parkinson. Von der Häufigkeit her deutlich zugenommen haben Meldungen zum Thema Depression und den negativen Folgen der anhaltenden Umweltzerstörung.

Von Genen und Tumorzellen

Die Entdeckung von gleich 27 Genen, die den Ausbruch von verschiedenen Krebserkrankungen beeinflussen, haben Forscher der Universität Löwen (KUL) in Zusammenarbeit mit Kollegen des Francis Crick Institutes gemeldet (siehe: http://pte.com/news/20171107024 ). "Unsere Zellen beinhalten zwei Kopien von Genen, die die Tumorbildung verhindern. Wenn diese Gene durch die Mutation von Zellen zerstört werden, entsteht Krebs", erklärt Jonas Demeulemeester, Experte für Molekularvirologie und Gentherapie an der KUL.

Viele Krebsarten entstehen im Verdauungstrakt, wie Wissenschaftler des Georgetown Lombardi Comprehensive Cancer Center herausgefunden haben (siehe: http://pte.com/news/20170703004 ). Schuld an ihrem Wachstum sollen vor allem tumorassoziierte Fibroblasten sein, die aus Tumorstammzellen hervorgehen, so Forscher der Okayama University (siehe: http://pte.com/news/20170912015 ). Bei Versuchen mit Mäusen wurden aber auch andere Wachstumsmechanismen gefunden, die Gioblastomen - das ist die häufigste Krebsart im Gehirn - beeinflussen können (siehe: http://pte.com/news/20171002001 ).

Ernährung als Risikofaktor

Was das Risiko betrifft, an Krebs zu erkranken, wurden verschiedene auslösende Faktoren identifiziert. Ganz weit vorne auf der Liste findet sich die Fettleibigkeit, die die Gefahr für 13 unterschiedliche Krebsarten erhöhen soll (siehe: http://pte.com/news/20171012001 ). Insbesondere das Risiko für einen aggressiven Brustkrebs liegt bei übergewichtigen Personen deutlich höher, da Botenstoffe, die bei Betroffenen ins Blut abgegeben werden, auch den Stoffwechsel von Brustkrebszellen beeinflussen (siehe: http://pte.com/news/20171020012 ).

Gerade in Bezug auf Brustkrebs sollten Frauen schon als Heranwachsende auf eine gesunde Ernährung achten. Forscher der UCLA Fielding School of Public Health warnen in diesem Zusammenhang ausdrücklich davor, wenig Gemüse und viel süße Limonaden, raffinierten Zucker und Kohlehydrate, rotes Fleisch und Margarine zu sich zu nehmen (siehe: http://pte.com/news/20170301014 ). Ein Fleischverzicht soll auch helfen, das Risiko einer Erkrankung an Darmkrebs zu senken. Experten raten stattdessen zum täglichen Verzehr von ganzen Körnern wie braunem Reis oder Vollkornbrot (siehe: http://pte.com/news/20170907021 ).

Neue "Wundermittel"

Im Kampf gegen Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson hat die medizinische Forschung auch 2017 wieder zahlreiche neue Therapieansätze und -methoden entwickelt. Bei Blasenkrebs konnten etwa erfolgreiche Tests mit einem Mittel aus Malariaparasiten durchgeführt werden (siehe: http://pte.com/news/20170421001 ), bei Brustkrebs sollen Medikamente der Immuntherapie helfen (siehe: http://pte.com/news/20170913019 ) und bei Hautkrebs ein spezielles Bakterium, das oft in verdorbenen Lebensmitteln anzutreffen ist (siehe: http://pte.com/news/20171115001 ).

Mit einem "Wundermittel" gegen Alzheimer ließen Wissenschaftler aus Mailand aufhorchen. Sie wollen über eine Behandlung mit multifunktionalen Liposomen eine frühzeitige Demenz verhindern können (siehe: http://pte.com/news/20170628001 ). Wird die Krankheit sehr früh erkannt, lässt sie sich sogar mit einem speziellen Nährstoff-Drink stoppen, so die Überzeugung einiger Forscher (: http://pte.com/news/20171031013 ). Als genereller Tipp wird dabei immer wieder auf regelmäßiges sportliches Training verwiesen, das kognitive Schwächen bei älteren Menschen wirksam ausbremst (siehe: http://pte.com/news/20170921029 ).

Mit Sport gegen Depressionen

Wie wichtig es ist, sich regelmäßig körperlich zu betätigen, zeigt sich auch mit Bick auf ein weiteres zunehmendes Problem der Gesellschaft: der Depression. Schon eine Stunde Sport pro Woche kann helfen, gegen derartige psychische Störungen vorzubeugen, betonen Forscher des australischen Black Dog Institute (siehe: http://pte.com/news/20171004001 ). Das gilt übrigens auch für Kinder und Jugendliche, die bei viel Bewegung an der frischen Luft ein geringeres Risiko für eine Depression aufweisen (siehe: http://pte.com/news/20170201002 ).

Wenn es darum geht, die richtige Therapie für Depressionen zu finden, könnten sich in Zukunft Gehirn-Scans als wichtiges Hilfsmittel erweisen. Diese zeigen nämlich spezifische Aktivitätsmuster auf, die Ärzten bei der Entscheidung helfen, ob eine Psychotherapie oder Antidepressiva einzusetzen sind (siehe: http://pte.com/news/20170327001 ). Immer öfter werden allerdings auch alternative Therapieansätze genutzt. Ein Beispiel hierfür sind Videospiele und Anwendungen zum Gehirntraining, mit denen in einigen Studien bereits positive Ergebnisse erzielt werden konnten (siehe: http://pte.com/news/20170328001 ).

Beängstigendes zum Thema Umwelt

Wer gegen Depressionen ankämpft, ist gut damit beraten, viel Zeit in der Natur zu verbringen, behaupten zumindest Forscher des University of British Columbia (siehe: http://pte.com/news/20171103014 ). Doch gerade zum Stichwort Umwelt gab es 2017 eine Vielzahl eher beängstigender Schlagzeilen. So soll etwa die zunehmende Luftverschmutzung in Kombination mit dem weltweiten Klimawandel bis zum Jahr 2100 jährlich rund 258.000 Menschen das Leben kosten (siehe: http://pte.com/news/20171005016 ). Steigen die CO2-Emissionen zudem weiter wie prognostiziert an, wird die Bevölkerung in 18 Ländern bis 2050 mehr als fünf Prozent ihres Nahrungseiweißes verlieren (siehe: http://pte.com/news/20170803002 ).

Die Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung werden generell immer deutlicher: Die Erderwärmung führt dazu, dass die Ozeane immer weniger CO2 aufnehmen können (siehe: http://pte.com/news/20170707012), in Afrika die Ernten um mehr als 20 Prozent einbrechen (siehe: http://pte.com/news/20170317013), die Bestände verschiedener Arten wie der Hummel bedroht sind (siehe: http://pte.com/news/20170929016 ), in der Mittelmeerregion immer mehr verheerende Waldbrände ausbrechen (siehe: http://pte.com/news/20170718002 ) und auch die letzten, bislang vom Menschen noch unberührten Regenwälder austrocknen (siehe: http://pte.com/news/20170614014 ).

(Ende)
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